Anlässlich des 800. Todesjahres des Heiligen Franz von Assisi gelingt uns die Realisierung einer beispiellosen tierethischen Initiative. Der israelische Mandolinist, Dirigent und Botschafter von Pro Animale Alon Sariel sowie der renommierte italienische Konzertpianist und Professor für Klavierinterpretation Igor Cognolato unterstützen uns hierbei pro bono. Wir freuen uns sehr, Sie dazu nun herzlich einladen zu können:
7. November 2026 – 21.00 Uhr
Oberkirche der Basilica San Franceso
Assisi – Italien
Friedenskonzert für unsere Mitgeschöpfe
Frieden muss neu gedacht werden
Die Künstler:
Alon Sariel · Mandoline und Laute
Mandolinist · Dirigent · Lautenist · Botschafter von PRO ANIMALE
Igor Cognolato · Klavier
Pianist · Professor am Conservatorio Benedetto Marcello, Venedig
Initiiert durch
Pro Animale für Tiere in Not e.V.
Veranstaltet durch
Sacro Convento di San Francesco, Assisi
Während das 800. Todesjahr des Hl. Franz von Assisi sich dem Ende zu neigt und zahlreiche christliche Feierlichkeiten in Assisi dieses Jahr geprägt haben, möchten wir hier ein Zeichen setzen für jene, die selbst in der „Stadt des Friedens“, in der Stadt des Heiligen Franziskus, dem Schutzheiligen der Tiere, in unserer anthropozentrisch geprägten Gesellschaft vergessen werden: unsere Mitgeschöpfe, unsere Tiergeschwister.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen weitreichende Fragen:
Wem eigentlich gilt “unser” Frieden?
Wem gestehen wir Frieden zu?
Kann Frieden entstehen, wo anderes Leben nicht mitgedacht wird?
Für unsere Mitgeschöpfe bedeutet Frieden zunächst etwas sehr Elementares: Die Abwesenheit menschlicher Gewalt. Frieden beginnt dort, wo Gewalt endet. Wenn wir Frieden ernst nehmen, muss unsere moralische Verantwortung universell gedacht werden.
Wir glauben, dass es einer neuen Friedfertigkeit gegenüber unseren Tiergeschwistern und der Natur bedarf – einer Friedfertigkeit, die nicht allein bei der Abwesenheit von Gewalt endet, sondern in einer veränderten Haltung gegenüber dem Leben selbst beginnt.
Franz von Assisi hat uns gelehrt, die Grenzen zwischen uns und der Schöpfung anders zu sehen. Die Basilica San Francesco hat in Assisi, der Stadt des Friedens, wie kaum ein anderer Ort das Potential, einen Impuls für einen längst fälligen Umbruch entstehen zu lassen.
Wir sind dankbar über die Zusagen des deutschen Theologen Prof. Dr. Thomas Ruster, des italienischen Philosophen und Zooanthropologen Prof. Dr. Roberto Marchesini sowie unseres guten Freundes, Theologen und Tierethikers Prof. Dr. Kurt Remele, dem Friedenskonzert beizuwohnen und im Anschluss ein „Manifest der Empathie“ (Assisi Paper) zu verfassen.
Ziel ist es, aus dem Herzen Assisis einen unnachgiebigen, universellen Appell für die Rechte und die unveräußerliche Würde unserer Tiergeschwister und für eine neue Verantwortung gegenüber unseren Mitgeschöpfen in die Welt zu tragen.

