MEMENTO

… die unseres Wissens nach weltweit einzige Gedenkstätte an das Leiden der Tiere.

MEMENTO ist ein steingewordenes Manifest gegen das Unrecht an unseren Mitgeschöpfen, den Tieren …

MEMENTO ist nicht nur ein Ort des mahnenden Gedenkens, sondern vielmehr auch ein Ort der Erschütterung, der Empörung, der Umkehr, des tätigen Widerstands, ein Ort der Empathie und Zuneigung in der geschwisterlichen Verbundenheit zwischen Mensch und Tier.

Die zahllosen, erschütternden Erfahrungen in der Begegnung mit der leidenden Kreatur haben uns nach über 30 Jahren den Entschluß abgerungen, ein sichtbares Mahnmal, ein Denkmal gegen das Unrecht an unseren Mitgeschöpfen zu manifestieren – MEMENTO

Dank des zweckgebundenen Vermächtnisses einer Schweizer Tierfreundin gelang es uns, eine Kirchenruine in einem aufgelassenen Friedhof unweit von Frankfurt/Oder im polnischen Spudlow zu erstehen und dort nach mühevollen und intensiven Arbeitseinsätzen eine Gedenkstätte für Tiere zu verwirklichen – unseres Wissens nach die einzige weltweit.

So präsentiert sich heute diese Liegenschaft in einer Neugestaltung des aufgelassenen Friedhofs, in dem „Gedächtnis-Garten“ und in dem Herzstück, der renovierten Kirchenruine, als Mahnmal und Gedenkstätte an das Leid unserer Mitgeschöpfe, der Tiere.

Der „Gedächtnis-Garten“ umfasst 83 Stelen, die Persönlichkeiten der Kulturgeschichte aus zwei Jahrtausenden gewidmet sind – Menschen, die sich als bedeutende Vorbilder in Tierrecht und Tierethik erwiesen haben und prägnant ihre Stimme für die Tiere erhoben haben.

Die ehemalige Kirchenruine trägt an den Wänden des Kirchenschiffs 102 Gedenktafeln – ein mahnendes MEMENTO an jeweilige Verbrechen an Tieren aus den Kategorien „Opfer der Fleisch- und Milchindustrie“, „Opfer der Luxusindustrie“, „Opfer der Pelzindustrie“, „Opfer zu Sportzwecken“, „Opfer der Jäger“, „Opfer des Fischereiwesens“, „Opfer der Holz- und Palmölindustrie“, „Opfer des Militärwesens“, „Opfer von Tierversuchen“ …

Wir möchten jedoch festhalten, dass diese Tierschutz-Einrichtung – obgleich sie in reduzierter Gestalt selbstverständlich noch an ihre frühere Bestimmung als kirchliche Einrichtung erinnert – fernab jeglicher religiöser Verfasstheit wahrzunehmen ist.

Wesentlich ist uns die Bestimmung dieses Ortes nicht nur als ein Ort des mahnenden Gedenkens, sondern vielmehr auch als ein Ort der Erschütterung, der Empörung, der Umkehr, des tätigen Widerstands, ein Ort der Empathie und Zuneigung in der geschwisterlichen Verbundenheit zwischen Mensch und Tier.

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Das HERZSTÜCK von MEMENTO soll in der renovierten Kirchenruine zum Ausdruck kommen. Das Gebäude soll in seinem Erscheinungsbild durchaus dem einer Ruine entsprechen – als einem gebrochenen, angeschlagenen, geschleiften und auch zerstörten „Wesen“ – Sinnbild der Heimsuchungen, die dem Mitgeschöpf „Tier“ auf diesem Planeten durch uns Menschen widerfahren.

Der Innenraum der Gedenkstätte MEMENTO offenbart auf großen Tafeln die wohl bekanntesten Leidenswege der Tiere. Es war ebenfalls keine leichte Aufgabe, eine Auswahl aus den zahllosen ungesühnten Verbrechen, begangen an wehrlosen Tieren, zu treffen. Wir haben 102 Tafeln beschriftet, sehr wohl im Bewusstsein eines „ad infinitum“ …

Dieses Bewusstsein möchten wir sichtbar machen, indem es jedem Besucher freisteht, auf dem früheren Altar eines der dort bereitgestellten Opferlichter anzuzünden – eingedenk des hier ungenannten Tierleids. Das innige Licht der Kerzen möge in uns nicht Abwehr, sondern Mitgefühl und Solidarität auslösen …

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Der große, verschüttete, alte Kirchhof wurde in den GEDÄCHTNISGARTEN verwandelt – ebenfalls ein MEMENTO an einige bedeutende Vorbilder, Tierfreunde, Tierrechtler und Tierethiker, die sich im Laufe der Jahrhunderte in besonderer Weise um die Belange unserer Mitgeschöpfe bemüht – und ihre Zuneigung und Empathie auch in Aussagen und Taten unter Beweis gestellt haben.

83 solcher Persönlichkeiten haben wir auf Stelen verewigt, mit ihrem Namen, der Zeitspanne ihres Lebens und ihrer Berufung. Für jede von ihnen haben wir eine Rose an ihre Stele gepflanzt.

So soll der GEDÄCHTNISGARTEN in MEMENTO Besucher zum Verweilen einladen und inspirieren, sich mit dem Gedankengut dieser großen Geister auseinanderzusetzen – auch in der Hoffnung, auf diese Weise ein Umdenken im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren, anbahnen zu können.

Die über 30-jährige Geschichte von Pro Animale für Tiere in Not e.V. belegt, dass unser Tätigsein immer untrennbar in direktem Zusammenhang steht mit der Rettung von Tieren. So entstand ganz selbstverständlich auf dem 2 Hektar großen Grundstück unseres Informationszentrums ein SCHAFHOF mit einer über 50-köpfigen Schafherde. Und wie sollte es anders sein, auch heimatlose Katzen der Umgebung haben den Weg zu uns gefunden …

Weiterhin können Besucher von MEMENTO das Pro Animale-Tierleben in unmittelbarer Nähe kennenlernen:

Unsere Tierherbergen Kolebka Słońca (über 160 Hunde), Copernika (über 180 Hunde) und unsere Vermittlungsstation Rendez-vous mit Tieren (über 200 Schützlinge) sind alle in der Nähe unserer Gedenkstätte MEMENTO angesiedelt.

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Unsere Buchpublikation & DVD

Wenn Sie mehr über die Beweggründe von MEMENTO erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unsere gleichnamige Buchpublikation (erhältlich in englisch, deutsch und polnisch) oder DVD.