Das erste eigene Projekt

… und wie es dazu kam.

  • blank
  • blank
  • blank

Wie sie, liebe interessierte Tierfreunde, aus der „Geschichte“ der „Tierschutzstiftung Fellenberg“ (jetzt Stiftung Pro Animale Schweiz) nachvollziehbar erfahren haben, wird die Nähe der beiden Organisationen – der Schweizer „Tierschutzstiftung Fellenberg“(jetzt Stiftung Pro Animale Schweiz) und „Pro Animale für Tiere in Not e. V.“ in Deutschland – sowohl durch die Intension der Stifterin ersterer, als auch durch meine Person, die beiden Organisationen nunmehr vorsteht, offenbar.Auch die Satzungsziele beider Organisationen sind von deren Gründungstagen an sehr ähnlich formuliert.

Die Verwirklichung dieser Ziele und die zuverlässige Kontrolle und Überwachung derselben ist für jede Organisation oberstes Gebot. Allein aus diesem Grund sollte es für Jedermann freilich verständlich sein, daß sich schon aus Gründen der zu bewältigenden Organisation zwangsläufig der zukünftige Aktionsradius der „Tierschutzstiftung Fellenberg“ (jetzt Stiftung Pro Animale Schweiz) rein inhaltlich und geographisch nicht allzu fern von jenem der „Pro Animale für Tiere in Not“ befinden darf.

So entstand bereits im Frühjahr 2010

das erste eigene Projekt der „Tierschutzstiftung Fellenberg“ (jetzt Stiftung Pro Animale Schweiz),

die „Lifeline for Irish Horses“

in unmittelbarer Nähe von „Avalon“,

der von Pro Animale bereits 1998 gegründeten

ersten und derzeit einzigen Rettungsstation für Greyhounds in Irland.

Der Verwirklichung des ersten eigenen Projektes der „Tierschutzstiftung Fellenberg“ (jetzt Stiftung Pro Animale Schweiz) diente Pro Animale als Wegbereiter und ist bis heute Wegbegleiter geblieben.

Pro Animale stellte sein gesamtes, im Laufe eines Vierteljahrhunderts gesammeltes Know-how zur Verfügung, sowie die Manpower vor Ort und alle nur erdenklichen Kapazitäten, die der Verwirklichung des Projektes dienen. Hier in Deutschland hat Pro Animale durch Publikationen innerhalb ihres Vereinsorgans „Der Tropfen“ das Projekt öffentlich gemacht.

Feststeht, daß die Realisierung einer so gewaltigen Rettungskampagne für verloren-geglaubte, heimatlose irische Pferde – die „Lifeline for Irish Horses“ wie Sie sie im Folgenden erleben

werden – in so kurzer Zeit von April 2010 bis Mai 2011 ohne die kontinuierliche Hilfestellung von Pro Animale niemals möglich gewesen wäre.

MIT STERNTALERN DIREKT HELFEN

Mit der Übernahme einer Sterntaler-Patenschaft unterstützen Sie die von Ihnen gewünschte Pro Animale Tierschutzeinrichtung.

JETZT STERNTALER SPENDEN

Am 2. Mai 2011 wurde in Irland

die „FellenbergFoundationIreland Ltd.“
als offiziell anerkannte juristische Person registriert –
eine unumgängliche Notwendigkeit für jegliches offizielles, legalisiertes Auftreten.
Ihr obliegt nunmehr die Verantwortung des Projektes

„Lifeline for Irish Horses“.

Die „FellenbergFoundationIreland Ltd.“ ist vertraglich aufs engste mit der „Tierschutzstiftung Fellenberg“, (jetzt Stiftung Pro Animale Schweiz), verbunden, da diese bis heute das gesamte Projekt finanziert.

Ich möchte Sie, liebe Tierfreunde, nunmehr einladen den Weg der Verwirklichung
des Projektes „Lifeline for Irish Horses“
angelehnt an Pro Animale Publikationen nachzuvollziehen:

MIT STERNTALERN DIREKT HELFEN

Mit der Übernahme einer Sterntaler-Patenschaft unterstützen Sie die von Ihnen gewünschte Pro Animale Tierschutzeinrichtung.

JETZT STERNTALER SPENDEN

Prolog:

Am 14. April 2010 erhalte ich einen Anruf von Marion Fitzgibbon, der früheren Präsidentin der ISPCA* , die sich couragiert, kritisch und wach geworden, vor einigen Jahren aus dieser Position verabschiedet hatte, nunmehr in Limerick ein eigenes Tierheim betreibt und seit 1994 das Auftreten von Pro Animale und die heiß erkämpfte Einrichtung von „Avalon“, der ersten und einzigen Tierherberge für Greyhounds in Irland, freundschaftlich begleitet hat:

Der Manager eines sogenannten „H o r s e – P o u n d s“ habe sie angesprochen… So erfahre ich zum ersten Mal von der Existenz solcher „H o r s e – P o u n d s“ in Irland – drei oder vier soll es von ihnen geben. Auch diese, wie die „D o g – P o u n d s“ sind Einrichtungen des politischen. Establishments. Die Zahl hilflos umherirrender und verwahrloster Pferde in Irland ist in den letzten beiden Jahren extrem angestiegen.

Auch die Lebensumstände der sogenannten „Travellers“** zu deren Alltag Pferde und Hunde – oftmals auch Greys – gehören tragen in hohem Maße zu der Verelendung der Pferde bei. Gerade auch in den Städten, auf schmalen Grünstreifen, unweit von Müllanlagen, irren sie hungernd umher und gelangen schließlich in Parkanlagen, in Grünanlagen von öffentlichen Einrichtungen – wie Universitäten und Kliniken – in Vorgärten besser gestellter Einwohner.

Wie zu erwarten löst solches Verhalten der Pferde Unmut, Ärger und den dringenden Appell der Einwohner an die Behörden aus, dem Übel schnellstens Abhilfe zu schaffen.

* größte Tierschutzorganisation Irlands ** Sinti und Roma


Auf diese Weise, liebe Tierfreunde, sind die sogenannten „Horse-Pounds“ entstanden. Pferdefänger mit spezieller Ausrüstung und Fahrzeugen rücken aus und bringen die eingefangenen, heruntergekommenen Pferde in die dafür geschaffene Einrichtung. Falls die Tiere nicht gechipt sind – was freilich meistenes der Fall ist, denn ansonsten könnten die Besitzer ja ausfindig gemacht – und mit einer Strafe belegt werden – werden diese Pferde dann gechipt, da eine zu führende Liste der eingefangenen Tiere verpflichtend dem Manager des „Horse-Pounds“ vorgeschrieben ist.

Sieben Tage auch hier die Galgenfrist – im „Dog-Pound“ sind es 5 Tage!

In dieser Zeit räumt man möglichen Besitzern dennoch die Gelegenheit ein, gegen ein nicht geringes Endgeld – quasi als Strafgeld – die Tiere auszulösen. Dies zu Ihrem Verständnis, liebe Lesende, damit Sie die Hintergründe des nun folgenden Geschehens nachvollziehen können.

Und nun zurück zum Anruf von Marion Fitzgibbon, bei welchem sie mir berichtet, daß der Manager eines „Horse-Pounds“ die Initiative ergriffen – und sie um Hilfe gebeten hätte:

Für 27 Pferde die hier stünden, sei nun die Zeit abgelaufen! Der „Horse-Pound“ müsse leer gemacht werden, da weitere dringende Fangeinsätze anstünden… so lautete die Frage des Mannes zu seiner Ehre – ob sie nicht wenigstens ein oder zwei Pferde in ihrem Tierheim aufnehmen könne… so auch Marions Frage an mich am Telefon, ob wir nicht in „Avalon“ Platz hätten – sie selbst hätte leider nur die Möglichkeit drei Pferde aufzunehmen.

„Wir werden es versuchen!“ verspreche ich Marion und bereits drei Tage später sind Peter (Janovich) und ich auf dem Weg nach Irland.

Nach unserer Landung in Kerry um 13:15 Uhr

machen wir uns auf den Weg zum „HORSE-POUND“..