seit 1985 gemeinnützige und internationale Tierschutzorganisation

 

Wenn Unrecht zu Recht wird,

Sie haben sicherlich schon bemerkt, dass wir in diesem Tropfen unser aller

Widerstand  fordern gegen eine bestehende, praktizierte bereits institutionalisierte

Moral, die gänzlich außer Acht lässt Bedürfnisse, gar Rechte von Tieren und so

Gewalt legitimiert. Wir äußern unseren gemeinsamen Widerstand hier nicht „nur

“ in der Lebensrettung einzelner Individuen, wir äußern unseren Widerstand in dem

Appell an uns alle, in unserem täglichen Leben achtsam zu sein auf die Spuren,

die wir hinterlassen mit dem was wir tun, wie wir uns kleiden, was wir essen

oder was wir unterlassen zu tun. Drei hierzulande freigekaufte, weibliche

Jungrinder stehen hier beispielhaft für „unsere“ Moral Rindern gegenüber – und

dieses wiederum beispielhaft für „unsere“ Moral Tieren gegenüber, die von „uns“

industriell erzeugt, industriell gehalten, industriell gemästet und dann im

Akkord industriell geschlachtet werden im Kontext „unserer“  begehrlichen,

nimmersatten Fleisch- und Milchindustrie.

Wir züchten und mästen allein in Deutschland jedes Jahr 750 Millionen Hühner,

Puten, Schweine, Rinder und andere Nutztiere. Diese drei, bereits zur

Schlachtung bestimmten Tierkinder, ihren Mütter nach weniger als 24 Stunden

entrissen, in einen dunklen Stall verbracht, angekettet und gemästet, sahen bis zu

dem Tag ihres Freikaufs durch uns niemals das Tageslicht – derart wie es

Abermillionen von Schweinen, Hühner, Puten, anderen „Nutztieren“ ebenso ergeht.

Diese Bilder, die, weiß Gott, noch milde sind, lassen mir  Schauer über den Rücken

laufen vor Entsetzen, zu welch anmaßender Aushöhlung, Entwertung von Leben

wir Menschen fähig sind. Ich bitte Sie, bemühen Sie für eine Stunde einmal das

Internet mit der Begriffsuche „Bilder/ Massentierhaltung/Schlachtung“ und das

eigene Gewissen wird Einen schaudern lassen vor sich selbst.

Wenn Sie, liebe Freunde den Tropfen in Händen halten, werden Sie unweigerlich

hier Empathie für diese drei – aus der Anonymität herausgehobenen – Rinder, für

Ismene, Antigone und Olympia empfinden, gleichzeitig leiden Abermillionen von

Rindern, Schweinen, Puten, Gänsen ein Dasein unsäglicher Tortur oder fallen

einem grausigen und qualvollen Tod anheim – unbemerkt und zu „unwertem

Leben“ degradiert.

40 Millionen Eintagsküken werden jährlich allein in Deutschland als wirtschaft-

licher Sondermüll geschreddert oder vergast.  Gewissen, Du bist die Triebfeder

für Moral, für sittliches Handeln, Du sagst mir, woran stößt mein Handeln, wessen

Bedürfnisse, wessen Rechte verletze ich mit meinem Tun. Sind die Dimensionen

„Gewissen“ und „Verantwortung“ sinnentleert ?

„Über Halsrahmen oder Ketten werden die Tiere in Gittervorrichtungen festgehalten, die – im Fall des Kurzstandes – lediglich 140-180 cm lang und 110-120 cm breit sind. Permanent an ein und dieselbe Stelle gebunden, sind die Tiere (oft ein Leben lang) nicht fähig, sich um die eigene Achse zu drehen, zu gehen …“ Quelle:

Albert-Schweitzer-Stiftung

Zumeist sehen diese Geschöpfe ihr kurzes erbärmliches, von Schmerzen und psychischer Deprivation gezeichnetes Leben lang auf immer denselben Wandausschnitt vor ihren Augen.

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