seit 1985 gemeinnützige und internationale Tierschutzorganisation

 

COWSPIRACY

Industriell betriebene Viehzucht und Agrarwirtschaft sind unsere Klimakiller Nummer eins und damit hauptsächlich für die globalen Umweltprobleme verantwortlich. Dies geht aus einem offiziellen Bericht des Worldwatch Institutes hervor. Demzufolge werde weltweit mindestens 51 Prozent aller in die Erdatmosphäre freigesetzten Treibhausgas-Emissionen durch Nutztiere verursacht, während lediglich 13 Prozent auf den viel geschmähten Transportsektor entfallen. Aber warum wird diese wichtige Tatsache selbst von namhaften Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, Sierra Club, Surfrider Foundation oder dem Rainforest Action Network mehrheitlich ausgeblendet? Genau das wollten die Dokumentarfilmer Kip Andersen und Keegan Kuhn herausfinden, als sie mit ihren Recherchen zu diesem wegweisenden Film begannen und die eben erwähnte Umweltschutzorganisationen mit unbequemen Fragen konfrontierten. Enthüllend wie "Blackfish", inspirierend wie Al Gores "Eine unbequeme Wahrheit": "Cowspiracy" deckt die verheerenden Auswirkungen der industriellen Viehwirtschaft auf unseren Planeten auf und bietet nachhaltige Alternativen an, mit dem Ziel, Mutter Erde vor dem Kollaps zu bewahren.

 

"Cowspiracy" wurde mit dem Publikumspreis auf dem Südafrikanischen Eco Film Festival 2015 bedacht und mit dem Preis für den "besten ausländischen Film" beim zwölften Festival de films de Portneuf sur l'environnement prämiert

(Quelle: amazon.de)

 

zum Film hier

"Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.

 

Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden.

(Quelle: earthlings.de)

 

Das schwarzweiße Kalb liegt im Stroh, sein Fell ist noch ganz feucht. Es hat die Geburt gut überstanden, das Tier ist gesund. Trotzdem hält sich die Freude bei Landwirt Jan-Hendrik Langeloh in Grenzen, denn das Kalb ist männlich. Die Preise für Bullenkälber seien schlecht, erklärt der Landwirt. "Wir wollen natürlich Kuhkälber, weil wir nur die melken können", so Langeloh, der einen Milchhof bei Hamburg betreibt.

 

Schwarzbunten männlichen Kälbern fehlt es nicht nur an Milch, sie setzen auch kaum Fleisch an, denn die Rasse ist auf hohe Milchleistung gezüchtet. Und so rechnen sich die männlichen Kälber nicht. Mehr als 100 Euro muss der Landwirt in ein Kalb investieren, bevor er es verkaufen kann. Der Erlös lag aber im März für ein zwei Wochen altes Bullenkalb in Norddeutschland zwischen knapp 60 und rund 80 Euro - ein Verlustgeschäft.

Männliche Kälber rechnen sich nicht

(Quelle: NDR.de)

 

Die Ramschkälber hier

Der Film wird von zahlreichen namhaften Schauspielern, Künstlern, Sportlern, Autoren, Filmemachern und Musikern kommentiert und gesprochen. Unter vielen anderen Größen sind Maroon 5 Sänger Adam Levine, Oscarpreisträger Ben Kingsley, die durch den Film „Matrix“ berühmt gewordene Carrie-Anne Moss, Magier David Copperfield, American Beauty Star Kevin Spacey, die Schauspieler Martin Sheen, und Olivia Wilde, der Ausnahme-Musiker Moby und Skaterlegende Tony Hawk mit von der Partie.

 

„Earthlings Unity“ wird heute weltweit veröffentlicht. In Monsons Doku wird die Entwicklung der Menschheit erforscht, er ist in fünf Kapitel mit den Namen „Cosmic“ (kosmisch) , „Mind“ (Geist), „Body“ (Körper), „Heart“ (Herz) und „Soul“ (Seele) unterteilt, die sich dem Geist, dem Ego, der Fähigkeit zu lieben und dem Bewusstsein widmen.

 

Der Filmemacher geht davon aus, dass alles auf der Erde einen Ursprung hat, die Erde selbst und dadurch den gleichen Wert hat. Sein Werk „Unity“ beleuchtet daher die Tatsache, warum es uns so schwer fällt, miteinander umzugehen.

 

Der Dokumentarfilm „More than Honey“ geht dem weltweiten Bienensterben nach. Er legt dar, dass mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ohne das Zutun der Bienen, also ohne Bestäubung nicht gedeihen würde. Wenn die Bienen aussterben, stirbt der Mensch vier Jahre später aus, soll Albert Einstein gesagt haben.[7] Allerdings ist ein solches Zitat dem Einstein-Institut in Israel nicht bekannt.[8]

 

Der Film zeigt verschiedene Imker und ein Berliner Forscherteam bei ihrer Arbeit und beleuchtet ihre Beziehung zu ihren Bienenvölkern. Und so wird das Leben der Bienen in ganz unterschiedlicher Art gezeigt, angefangen im Weiler Twirgi im Nessental (Gemeinde Gadmen, Berner Oberland), über die Königinnenzüchterinnen in Mariazell (Steiermark) und diverse Imker in den USA, bis hin zum Bienenforscherteam in Australien. Der Film versucht zu vermitteln, dass insbesondere das in den USA auftretende, massenhafte Bienensterben (Colony Collapse Disorder) durch die industrielle Bienenhaltung begünstigt, wenn nicht sogar verursacht wird. Durch Massentierhaltung werden Krankheiten zwischen Bienenvölkern übertragen, was dazu führt, dass die Völker mit Medikamenten (z.B. Antibiotika) behandelt werden müssen. Langandauernde Transporte der Bienenvölker zwischen weit auseinander liegenden Obstplantagen in unterschiedlichen Klimazonen stressen die Bienenvölker zusätzlich. Als weiterer Faktor zeigt der Film die Behandlung dieser Plantagen durch Pestizide, die zu Schäden bei den Bienenvölkern führen. In gewissen Gegenden der Volksrepublik China sind die Bienen bereits ausgestorben und die Bestäubung der Blüten erfolgt in Kleinarbeit durch den Menschen. Gegen Ende geht der Film auf die aus den Medien bekannt gewordene "Killerbiene" (Afrikanisierte Honigbiene) ein, die sich als wesentlich resistenter als die einheimischen Zuchtbienen erweist. Es wird impliziert, dass die über viele Jahrzehnte angezüchtete "Sanftheit" dazu geführt hat, dass Rassen der Westlichen Honigbiene wesentlich anfälliger gegenüber Krankheiten und Parasiten, insbesondere der Varroamilbe, geworden sind, da beispielsweise die Fähigkeiten zur Gegenwehr verkümmert sind.

 

Markus Imhoof und sein Team steckten fünf Jahre Arbeit in diesen Film. (Quelle: Wikipedia)